Puerto de Mogán: Sehenswürdigkeiten, Tipps und der komplette Guide
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Puerto de Mogán: Sehenswürdigkeiten, Tipps und der komplette Guide

Was es in Puerto de Mogán zu sehen gibt, wann man den Menschenmassen entgeht, wo man gut isst, wie der Freitagsmarkt ist und welches Wetter Monat für Monat herrscht. Ein Guide, geschrieben in Mogán.

Martín Paz
Martín PazResidente canario · Foodie
Überprüft am

Puerto de Mogán ist einer der meistfotografierten Orte im Süden Gran Canarias und eines der wiedererkennbarsten touristischen Bilder der Insel. Kanäle, Brücken, Bougainvillea über weißer Kalkfarbe und ein Fischerhafen, der noch arbeitet. Dieser Guide zeigt, was es gibt, was nicht, und vor allem zu welcher Uhrzeit und an welchem Tag man kommt, denn genau das macht den Unterschied zwischen einem wunderschönen Ort und einer überlaufenen Postkarte.

Kanäle und Brücken von Puerto de Mogán mit weißen Häusern und Bougainvillea
Puerto de Mogán aus der Luft, mit Hafen und Strand.
Ein Spaziergang an der Küste und durch den Ortskern von Puerto de Mogán. Video vom Kanal VISUAL TOURS.

Puerto de Mogán auf einen Blick

Wo

Äußerster Südwesten Gran Canarias, Ende der GC-1

Vom Flughafen

Etwa 60 km

Von Maspalomas

Etwa 30 km

Markttag

Freitagvormittag

Besuchsdauer

Ein langer halber Tag

Bester Moment

Früh am Morgen oder bei Sonnenuntergang

Was Puerto de Mogán ist und warum es kleines Venedig heißt

Der Spitzname kommt von dem Netz aus Kanälen, das den touristischen Kern durchzieht und den Yachthafen mit der Promenade verbindet. Es ist kein Fischerdorf, das sich zufällig mit Touristen füllte: Ein großer Teil dessen, was man sieht, ist eine in den 1970ern geplante Siedlung mit einer klaren Idee, nämlich ein niedriges, weiß gekalktes und fußgängerfreundliches Ensemble zu bauen, das Gegenteil der Betontürme, die damals im übrigen Süden hochgezogen wurden.

Die Entscheidung ist gut gealtert. Während andere Orte im Süden die Zeit spüren lassen, bewahrt Mogán einen menschlichen Maßstab: Die Siedlung des Yachthafens hält fast durchgehend eine Höhe von zwei Stockwerken, es gibt keinen Verkehr im Ortskern und man geht ohne Eile durch die Gassen. Dazu kommt, was nicht geplant war, der Fischerhafen, der weiter aktiv ist und den authentischen Teil des Ensembles beisteuert.

Tatsächlich lohnt es sich, Puerto de Mogán als zwei Orte in einem zu sehen: den Yachthafen und die Kanäle, die niedrige touristische Siedlung von der Postkarte, und das alte Fischerviertel, mit seinen Häusern und Treppen, die den Hang hinauf bis zum Aussichtspunkt klettern. Die meisten Besucher merken nicht einmal, dass es zwei verschiedene Dinge sind, und darin liegt ein guter Teil des Reizes.

Man sollte zwei Dinge unterscheiden, die oft verwechselt werden. Mogán ist die ganze Gemeinde, zu der Puerto Rico, Amadores, Taurito, Arguineguín und das Bergdorf Mogán im Landesinneren gehören. Puerto de Mogán ist nur dieser Küstenort. Wenn du einen Überblick über die gesamte Gemeinde suchst, haben wir einen eigenen Guide zu den Sehenswürdigkeiten von Mogán.

Was man in Puerto de Mogán sehen muss: die 10 Highlights

Puerto de Mogán lässt sich an einem Vormittag zu Fuß erkunden, aber es gibt einen großen Unterschied zwischen durchlaufen und wirklich kennen. Das sind die zehn Orte und Momente, die den Besuch ausmachen, in der Reihenfolge, die vor Ort Sinn ergibt:

1. Die Kanäle und ihre Brücken: das kleine Venedig

Der Spitzname kommt von hier: Meerwasserkanäle, die den Yachthafen mit dem Fischerviertel verbinden, überquert von kleinen Fußgängerbrücken. Sie sind weniger ausgedehnt, als die Fotos glauben machen (das ist nicht Venedig, es ist ein kanarisches Dorf mit zwei sehr fotogenen Kanälen), und gerade deshalb sollte man sie langsam und früh überqueren, wenn das Wasser still steht und die Spiegelungen intakt sind.

2. Die inneren Gassen und ihre Bougainvillea

Der übliche Fehler ist, an der Hauptachse zu bleiben. Die Bougainvillea, die auf allen Fotos erscheint, ist in den inneren Gassen, zwei oder drei Abbiegungen von der Promenade entfernt. Dort hört das Dorf auf, wie eine Kulisse zu wirken, und man sieht Leute Wäsche aufhängen und ihre Blumentöpfe gießen.

Bougainvillea über weißen Fassaden einer Gasse in Puerto de Mogán
Bougainvillea über der Kalkfarbe in den inneren Gassen.

3. Der Fischerkai am frühen Morgen

Hier teilen sich Freizeit-Segelboote und kleine Fischerboote dasselbe Wasser, und genau diese Mischung bewahrt das Ganze davor, ein Schaufenster zu sein. Am frühen Morgen kann man noch Aktivität der Flotte und das Anlanden von Fisch sehen; einige Restaurants der Gegend arbeiten mit frischem Fisch, es lohnt sich also, nach dem Fang des Tages zu fragen. Wenn du früh aufstehst, ist es der interessanteste Moment des Tages im Hafen, und außerdem ist niemand da.

Yachthafen von Puerto de Mogán mit vertäuten Booten
Puerto de Mogán aus der Luft, mit Hafen und Strand.

4. Der Yachthafen

Die Freizeithälfte des Hafens: Stege voller Segelboote und Ausflugskatamarane, die Promenade mit Terrassen zu den Liegeplätzen und eine mediterrane Hafenatmosphäre, die auf den Kanaren selten ist. Hier nimmt man den Aperitif mit Aussicht, und von hier starten fast alle Bootstouren aus Punkt 8.

5. Der Strand von Mogán

Klein (etwa 290 m), mit hellem Sand und sehr geschützt durch die Hafenmole, mit Rettungsschwimmern, Duschen und Liegen. Das macht ihn zu einem der ruhigsten Strände im Süden für Kinder: der Wellengang ist meist sehr gering und der Einstieg ins Wasser ist flach. Wer goldenen Sand und kilometerlange Küste sucht, ist in Amadores oder Maspalomas besser aufgehoben; um nach dem Bummel durch den Ort unbeschwert zu baden, reicht er allemal.

Vom Hafendamm geschützter Strand von Mogán
Der Strand von Mogán, geschützt durch die Hafenmole.

6. Cañada de los Gatos, der 1.300 Jahre alte Nachbar

Einen Steinwurf vom Strand entfernt, an der Mündung der Schlucht, überlebt eine vorspanische Siedlung mit den Grundrissen der Häuser und Grabstrukturen der alten Kanarier: die archäologische Stätte Cañada de los Gatos. Fast niemand, der aus dem Boot steigt, weiß, dass sie da ist, und sie ist der schnellste Weg zu verstehen, dass dieses „kleine Fischerdorf” schon Jahrhunderte vor der Eroberung bewohnt war. Sie ist als Kulturgut (Bien de Interés Cultural) ausgewiesen und Teil des Netzes archäologischer Stätten Gran Canarias. Geöffnet Dienstag bis Sonntag (10:00 bis 17:00 im Winter, bis 18:00 im Sommer; montags geschlossen), der reguläre Eintritt kostet 4 €. Prüfe die offiziellen Zeiten vor dem Besuch.

7. Der Freitagsmarkt

Wenn du den Tag wählen kannst, wähle Freitag: Der Markt verwandelt den ganzen Ort für den Vormittag. Er hat weiter unten seinen eigenen Abschnitt, mit dem, was sich lohnt, und dem, was nicht.

8. Aufs Meer hinaus: Delfine direkt vom Hafen

Die Küste von Mogán gehört zu den besten der Insel, um freilebende Delfine zu sehen: an den meisten Tagen des Jahres gibt es Sichtungen. Vom eigenen Hafen starten Bootstouren, Tauchen, Angeln und sogar ein Touristen-U-Boot, das zu den Riffen hinabtaucht; und aus dem benachbarten Puerto Rico kommt das größte Angebot an Walbeobachtung. Alles lässt sich gut mit dem Freitagsbesuch des Marktes verbinden.

9. Der Aussichtspunkt von Puerto de Mogán

Der Ort hat seinen eigenen Aussichtspunkt, und fast niemand geht hinauf: Man steigt zu Fuß durch die steilen Gassen des alten Ortskerns, das ehemalige Fischerviertel am Hang, über eine Treppe von etwa 250-260 Stufen (ein großer Teil des Aufstiegs liegt im Schatten). Oben öffnet sich ein direktes Panorama über Strand, Fischerhafen und Yachthafen von oben: eines der besten Fotos des Ensembles und bei Sonnenuntergang kaum zu übertreffen. Rechne mit zehn bis fünfzehn Minuten Aufstieg in normalem Tempo, mit bequemen Schuhen.

Wenn du nicht zu Fuß hinauf willst: Auf der Straße Richtung La Aldea gibt es zudem mehrere Haltebuchten mit Blick über die Bucht, das „Panorama mit dem Auto”, bequemer, aber weniger intim.

10. Die Schlucht hinauf: das Bergdorf Mogán

Der natürliche Ausflug vom Hafen: neun Kilometer die Schlucht hinauf liegt das Bergdorf Mogán, der historische, landwirtschaftliche Kern der Gemeinde, mit anderem Klima, anderem Licht und anderem Tempo. Hafen plus Dorf ist der vollständigste Tag, den man planen kann, ohne die Gemeinde zu verlassen; Details im Abschnitt Was man kombinieren kann.

Weiß gekalkte Gasse in Puerto de Mogán
Bougainvillea über einer gekalkten Fassade.
Vertäute Boote im Hafen von Mogán
Ein Segelboot vor der Küste von Mogán.
Sonnenuntergang über der Küste von Mogán
Die Promenade von Puerto de Mogán mit ihren Palmen.

Puerto de Mogán in einem halben Tag

Wenn du den Besuch auskosten musst, ist das die Reihenfolge, die am besten funktioniert:

Puerto de Mogán in einem halben Tag

  1. 09:00
    Kanäle und YachthafenFrüh steht das Wasser still und es ist fast niemand da: dann gelingen die besten Fotos.
  2. 10:00
    Altes Viertel und AussichtspunktSteig durch die Gassen des alten Ortskerns hinauf zum Aussichtspunkt von Puerto de Mogán.
  3. 11:00
    Strand von MogánEin ruhiges Bad, von der Mole geschützt, bevor der Andrang kommt.
  4. 13:00
    EssenFisch am Hafen oder zwei Gassen weiter innen, je nach Budget.
  5. 15:00
    Cañada de los Gatos oder BootDie vorspanische Stätte am Strand oder eine Bootstour vom eigenen Hafen.

Ein ganzer Tag? Füge den Markt hinzu, wenn Freitag ist, eine Bootstour entlang der Klippen, die man nur vom Wasser aus sieht, oder den Aufstieg durch die Schlucht zum Bergdorf Mogán.

Wann man kommt: das Detail, das den Besuch verändert

Das ist wichtiger als jede andere Empfehlung dieses Guides. Puerto de Mogán ist ein fester Halt der organisierten Ausflüge im Süden, und das ballt den Andrang in ein sehr enges Zeitfenster. Das ist das Muster, das wir in der Saison beobachten:

Wie sich der Ort im Laufe des Tages füllt

  1. 8:00
    Hafen in RuheFisch wird angelandet, Cafés öffnen. Praktisch keine Besucher.
  2. 11:00
    Die Busse kommenDie Ausflüge aus Maspalomas und Puerto Rico treffen ein.
  3. 13:00
    HöhepunktTerrassen voll, Kanäle belebt, Hafenparkplatz ausgelastet.
  4. 16:30
    Es leert sichDie Ausflüge fahren zurück zu den Hotels.
  5. 19:00
    Die beste StundeWarmes Licht auf der Kalkfarbe, ruhige Terrassen und der Hafen für dich allein.

Wenn du nur einmal kommen kannst, komm bei Sonnenuntergang. Der Ort verändert sich völlig, wenn die Busse weg sind: das streifende Licht auf den weißen Fassaden ist der Grund, warum dieser Ort auf den Titelbildern erscheint, und zu dieser Stunde genießt man ihn ohne Warteschlangen.

Anreise, kurz gefasst

Puerto de Mogán liegt am Ende der Schnellstraße GC-1, im äußersten Südwesten der Insel. Es gibt drei Arten anzukommen, und jede hat ihre Logik.

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Mittel Von wo Zu beachten
Mit dem Auto Flughafen, Maspalomas, Las Palmas Am flexibelsten. Das Problem ist das Parken ab dem späten Vormittag.
Mit dem Bus Flughafen, Las Palmas und der ganze Süden Die Linie 91 verbindet Flughafen und Las Palmas mit Puerto de Mogán (Haltestelle Estación Puerto de Mogán); es kommen auch die 1, die 32 und die 33. Erspart das Parken.
Mit dem Boot Puerto Rico und Arguineguín Die schönste Ankunft. Führt an Klippen vorbei, die von der Straße unsichtbar sind, und lässt dich im Hafen an.

Wenn du mit dem Auto kommst und nach elf ankommst, spar Zeit und fahr direkt zu den Parkflächen im oberen Teil des Ortes: der Weg hinunter zum Hafen sind etwa fünf Minuten bergab. Diesen Abschnitt vertiefen wir in einem eigenen Guide zur Anreise nach Puerto de Mogán.

Was es in der Umgebung gibt

Eines der weniger bekannten Argumente Mogáns ist das, was dahinter liegt. Die Straße, die die Schlucht hinauf zum Bergdorf Mogán und weiter zu den Gipfeln führt, durchquert eine Landschaft, die nichts mit der Küste zu tun hat: tiefe Schluchten, Stauseen, Palmenhaine und Weiler.

Das Bergdorf Mogán im Landesinneren
Eine gekalkte Fassade mit Bougainvillea in Mogán.
Barranco de Mogán mit Palmen
Die Schlucht von Mogán öffnet sich ins Landesinnere.
Der Strand von Mogán
Der Strand von Mogán, geschützt durch die Hafenmole.

Fünfzehn Minuten entfernt liegt das Bergdorf Mogán im Landesinneren, das den Charakter der Landwirtschaftsgemeinde bewahrt, die die ganze Region vor dem Tourismus war. Und weiter nach Norden ist die Straße nach La Aldea eine der spektakulärsten der Kanaren, mit dem Zusatz, dass sie kaum jemand außer Einheimischen befährt.

In die andere Richtung, nach Osten, reihen sich Taurito, Playa de Amadores, Puerto Rico und Arguineguín in gut zwanzig Autominuten aneinander. Es ist der Küstenabschnitt mit dem größten Strandangebot der Insel, und von Puerto de Mogán erreicht man ihn problemlos ganz.

Der Freitagsmarkt

Der Markt wird freitagvormittags rund um den Hafen aufgebaut und ist mit Abstand der besucherstärkste Tag der Woche. Es mischen sich Stände mit lokalem Kunsthandwerk und andere mit generischer Marktware, also geh mit angemessenen Erwartungen hin: es ist ein schöner Bummel und gute Stimmung, keine traditionelle kanarische Kunsthandwerksmesse.

Die praktische Empfehlung ist einfach. Wenn dich der Markt interessiert, komm vor zehn, wenn die Stände schon aufgebaut, die Busse aber noch nicht da sind. Wenn er dich nicht interessiert und du Ruhe suchst, wähle einen anderen Tag. Und wenn du gezielt an einem Freitag gehst, haben wir einen kompletten Guide zum Markt von Puerto de Mogán, mit Zeiten, Karte und was man kauft.

Welches Wetter herrscht, Monat für Monat

Der Südwesten Gran Canarias hat eine der stabilsten Temperaturen Europas, und Puerto de Mogán ist besonders geschützt: die Berge im Landesinneren bremsen die Passatwinde, die den Norden der Insel treffen. Das sind die realen Durchschnittswerte:

Temperatur Monat für Monat

Durchschnittliche Höchst- und Tiefstwerte. Fahre über einen Monat für Details.

20,3°

16,3° Jan

20,7°

15,9° Feb

21,8°

16,7° Mär

22,4°

17,2° Apr

23°

18° Mai

25,2°

19,6° Jun

26,4°

20,8° Jul

27,7°

22,1° Aug

27,4°

22,2° Sep

26°

21,4° Okt

23,5°

19,4° Nov

21,2°

17,1° Dez

max min
Wärmster Monat: August 27,7° Kühlster Monat: Januar 20,3°

Klimanormalwerte 1991–2020 von Open-Meteo (Modell EC-Earth3P-HR) für 27,82°N, 15,76°W.

Praktisch heißt das: es gibt keine schlechte Jahreszeit. Im Dezember und Januar ist man tagsüber im kurzen Ärmel, mit leichter Jacke bei Sonnenuntergang. Von Juni bis Oktober ist das Wasser am wärmsten und lädt am meisten zum Baden ein. Die besucherstärksten Monate sind die des europäischen Winters, weil der halbe Kontinent vor der Kälte flieht.

Ein lokaler Hinweis: die Calima, der Staub aus der Sahara, kann jederzeit im Jahr auftreten und verringert die Sicht und steigert das Hitzegefühl für ein paar Tage. Sie ist nicht häufig, aber man sollte wissen, dass es sie gibt.

Wo man isst, ohne in die Falle zu tappen

Die Hafenpromenade vereint die Restaurants mit den meisten Terrassen und der besten Aussicht und auch die höchsten Preise und die Karten, die am deutlichsten auf Durchreisende zugeschnitten sind. Sie sind nicht schlecht, aber es hilft zu wissen, dass es wenige Meter weiter eine Alternative gibt.

An der ersten Reihe der Promenade zahlst du oft einen Aufschlag für die Lage. Geh nicht davon aus, dass eine Terrasse mit Aussicht die beste Küche ist: Es lohnt sich, auch die inneren Gassen zu vergleichen, zwei oder drei Abbiegungen weiter innen, wo meist die Leute aus dem Ort essen.

Beim Fisch ein Trick, der funktioniert: statt nach der Karte zu bestellen, frag, was heute hereingekommen ist. Der Hafen fischt weiter, und die Antwort ändert sich je nach Tag. Antwortet man dir ausweichend, weißt du schon, woher der Fisch kommt.

Zwei sichere Adressen direkt in Puerto de Mogán, beide in unserem Gemeinde-Top: für Fisch und Meeresfrüchte mit Blick auf den Kai I Love Mogán; und für ein besonderes Abendessen das Autoren-Degustationsmenü von Què Tal by Stena. Mehr in unserem Ranking der besten Restaurants in Mogán.

Und für die übrigen Zonen findest du die Lokale der Gemeinde in unserem Mogán-Verzeichnis, mit Restaurants und Cafés nach Zone geordnet.

Puerto de Mogán, Puerto Rico oder Amadores

Diese drei werden am häufigsten verglichen, weil sie weniger als fünfzehn Minuten auseinanderliegen. Sie konkurrieren nicht wirklich: sie eignen sich für Unterschiedliches.

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Puerto de Mogán Puerto Rico Amadores
Ambiente Ruhig, Dorfmaßstab Lebhaft, kommerziell Strand und Beachclub
Strand Klein und geschützt Weit, sanfter Wellengang Heller Sand, sehr geschützt
Nachtleben Ruhig: Essen, Terrassen, Pubs und Live-Musik Das lebhafteste der drei Begrenzt, schließt früh
Mit Kindern Sehr bequem Bequem Sehr bequem
Shopping Boutiquen und Touristenläden; großer Freitagsmarkt Einkaufszentrum Wenig
Ideal für Bummeln und mit Aussicht essen Aktive Urlaubsbasis Strandtag

Was man am selben Tag kombiniert

Den Ort sieht man in einem halben Tag ganz, deshalb kombiniert ihn fast jeder mit etwas. Die beiden Optionen, die durch die Nähe am besten passen, sind eine Bootstour vom eigenen Hafen, was die Lage am besten ermöglicht, und der Strand von Amadores zehn Autominuten entfernt.

Die Klippen dieses Küstenabschnitts sieht man nur vom Wasser aus: von der Straße bleiben sie verborgen. Das ist das eigentliche Argument, hier ein Boot zu nehmen, über den Bummel hinaus.

Ist Puerto de Mogán etwas für dich?

Du wirst es lieben, wenn…

  • du einen schönen Ort zum entspannten Bummeln suchst
  • du als Paar oder mit kleinen Kindern reist
  • du gerne mit Blick aufs Meer gut isst
  • du eine ruhige Basis suchst, um den Südwesten zu erkunden
  • du außerhalb der Stoßzeiten gehst

Du wirst enttäuscht, wenn…

  • du Diskotheken und eine Partyzone suchst: hier ist die Nacht ruhig, mit Pubs, Terrassen und Live-Musik
  • du einen großen Strand mit goldenem Sand willst
  • du mittags mit dem Ausflugsbus kommst
  • du ein Fischerdorf ohne Tourismus erwartest
  • dich stark fotografierte Orte stören

Häufige Fragen

Wie lange braucht man für Puerto de Mogán?

Den Fußgängerkern und die Kanäle sieht man in einer guten halben Stunde. Mit Strand, einem Essen und einem Bummel durch den Yachthafen füllt der komplette Besuch einen halben Tag. Wer bis zum Sonnenuntergang bleibt, verlängert oft bis in die Nacht.

Wann ist der Markt von Puerto de Mogán?

Freitagvormittags, rund um den Hafen. Es ist der besucherstärkste Tag der Woche, also komm vor zehn oder wähle einen anderen Tag, wenn du Ruhe suchst.

Lohnt sich ein Besuch in Puerto de Mogán?

Ja, unter einer Bedingung: die richtige Uhrzeit wählen. Mittags konkurriert er mit den organisierten Ausflügen und verliert einen großen Teil seines Reizes. Früh am Morgen oder bei Sonnenuntergang ist er einer der schönsten Orte der Insel.

Kann man mit dem Boot aus Puerto Rico kommen?

Ja, und es ist die empfehlenswerteste Art anzukommen. Die Fahrt führt an Klippen vorbei, die man von der Straße nicht sieht, und lässt dich direkt im Hafen an, was das Parkproblem umgeht.

Muss man fürs Parken zahlen?

Ja: der Parkplatz am Hafen ist kostenpflichtig. Es gibt auch Parkflächen im oberen Teil des Ortes, und in den umliegenden Straßen kann ein kostenloser Platz frei bleiben, allerdings begrenzt. Der am Hafen füllt sich in der Hochsaison und freitags am späten Vormittag, also fahr bei später Ankunft direkt nach oben und geh zu Fuß hinunter, etwa fünf Minuten.

Ist es eine gute Gegend zum Übernachten?

Kommt auf den Plan an. Es ist eine ausgezeichnete Basis, wenn du Ruhe suchst und dich im Südwesten bewegen willst. Wenn du Nachtleben oder Geschäfte willst, passen Puerto Rico oder Maspalomas besser und Mogán besucht man tagsüber.

Sechs Tipps von jemandem, der hier lebt

  • Meide den Freitag, wenn du nicht auf den Markt gehst. Es ist mit Abstand der Tag mit den meisten Leuten.
  • Parke im oberen Teil. Erspart das Kreisen, und der Weg hinunter ist kurz und bergab.
  • Bequeme Schuhe. Die Gassen des Ortskerns sind gepflastert und es gibt sanfte Steigungen.
  • Reserviere das Essen in der Hochsaison. Die Terrassen der Promenade füllen sich ab zwei.
  • Steig zum Aussichtspunkt von Puerto de Mogán. Über die Treppen des alten Ortskerns oder mit dem Auto über die Haltebuchten der Straße nach La Aldea: das beste Panorama des Ensembles.
  • Bleib bis zum Sonnenuntergang. Wenn du nur einen Tipp dieser Liste befolgst, dann diesen.

Fazit

Puerto de Mogán ist einen Besuch wert, auch wenn man weiß, dass er ein fester Halt der Ausflüge ist. Sein Maßstab, die Mischung aus Yachthafen und Fischerkai und das Licht auf der Kalkfarbe erklären, warum er seit Jahrzehnten auf den Titelbildern der Insel ist.

Der Unterschied zwischen einem denkwürdigen Besuch und einer Enttäuschung liegt nicht am Ort, sondern am Moment. Außerhalb des Mittagsfensters und mit Meiden des Freitags, wenn du nicht auf den Markt gehst, findet der Ort den Rhythmus des Fischerhafens wieder, den er vor den Bussen hatte. Und zu dieser Stunde verstehst du auf einen Schlag, warum man ihm seinen Spitznamen gab.

Wenn du von außerhalb der Insel kommst und nur einen Tag für den Südwesten hast, funktioniert diese Kombination am besten: früh am Hafen ankommen, den Vormittag dem Ort und dem Strand widmen, zwei Gassen weiter innen essen und den Nachmittag für eine Bootstour reservieren. Du kommst mit dem Besten der Küste zurück und hast den Ort nicht in seinem schlechtesten Moment betreten.

Créditos de las imágenes

Gess · CC BY-SA 3.0 · vía Wikimedia Commons · H. Zell · CC BY-SA 3.0 · vía Wikimedia Commons · TimOve · CC BY 2.0 · vía Wikimedia Commons · Giuseppe Milo · CC BY 2.0 · vía Wikimedia Commons · El Coleccionista de Instantes · CC BY-SA 2.0 · vía Wikimedia Commons · Renardo la vulpo · CC BY-SA 4.0 · vía Wikimedia Commons

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Martín Paz

Martín Paz

Residente canario · Foodie

El ojo crítico detrás de cada recomendación. Residente canario y foodie confeso que conoce cada rincón de Mogán. Su misión: que cada visitante viva Mogán como un local.

Tipp von Einheimischen

Aus dem Herzen von Mogán

“Si vas a pasar más de tres días, alquila coche dos de ellos. Todo lo que hace interesante a Gran Canaria más allá de los hoteles está tierra adentro, y ahí no llega la guagua.”
C

Cristopher

Explorador local de Mogán

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